Informationen über uns

 

An einem kalten Novemberabend 1993 fing alles an, da stand plötzlich ein kleiner graugetigerter Kater vor unserer Haustür. Als wir sie öffneten, kam der Kater gleich in die Wohnung, schaute sich alles an, fühlte sich sichtlich wohl – und blieb. Leider wurde Benny, wie wir ihn nannten, nicht sehr alt, nur ein Jahr später wurde er in der Nähe unserer Wohnung überfahren. So kamen meine Mutter und ich also auf die Katze. Unsere Katzen waren und sind immer Notfälle, entweder von befreundeten Tierschutzvereinen oder aber zugelaufen oder sonst wie gerettet.

Zum professionellen Tierschutz kam ich im September 1998, als ich Mitglied beim Katzenschutzbund Osnabrück e.V. wurde und einmal wöchentlich ehrenamtlich zum Putzen und Katzen betüdeln kam. Das hat sich bis heute nicht geändert. Meine Mutter folgte mir ungefähr vier Jahre später, eigentlich sollte sie nur vertretungsweise für eine Kollegin, die für drei Wochen ausfallen würde, kommen. Auch sie ließ sich sofort von den liebenswerten Samtpfoten und der Tierschutzarbeit anstecken und blieb natürlich auch.

Wir betreuen außerdem noch zwei Futterstellen, eine ganz in der Nähe vom Katzenschutzbund und eine in Bad Essen. Von beiden Futterstellen stehen auch Katzen zur Vermittlung auf dieser Homepage. An der Futterstelle in Osnabrück wurden im Sommer 2005 drei kleine graugetigerte Kater ausgesetzt. Da der Katzenschutzbund zu dieser Zeit natürlich mal wieder mit Katzenbabys völlig überbelegt war, nahmen meine Mutter und ich die drei kleinen Kater mit nach Hause. Einer blieb bei uns und die anderen beiden wurden über den Katzenschutzbund vermittelt.

So fingen wir also an, uns auch außerhalb der Arbeit für den Katzenschutzbund um ausgesetzte Katzen und anderweitige samtpfötige Notfälle zu kümmern. In einem kleinen Ort wie dem unseren wird es schnell bekannt, wenn jemand im Tierschutz arbeitet. Und so bekamen wir immer wieder Anrufe oder auch Adressen von unserer Tierärztin genannt, mit der Bitte, ob wir nicht helfen könnten. Da wir aber lediglich Privatpersonen sind, stehen uns natürlich keine finanziellen Mittel zur Verfügung, meistens geht es natürlich auch immer um das leidige Thema der Kastration, niemand will das Geld ausgeben, da diese „zu teuer“ ist. Meine Mutter und ich haben schon einige Kastrationen aus eigener Tasche bezahlt.

Nun betreuen wir also im Landkreis Osnabrück diverse Fälle von ausgesetzten und zugelaufenen Katzen und Katern und versuchen, deren Vermittlung über das Internet über seriöse Tierschutzforen wie z. B.
www.tiervermittlung.de zu organisieren. Daraus entstand schließlich der Gedanke, dass wir unsere eigene Homepage brauchen, um die zu vermittelnden Katzen noch effektiver im Internet vorstellen zu können.

Beim Katzenschutzbund Osnabrück hat man uns in dieser Hinsicht sehr geholfen, innerhalb weniger Tage hat der erste Vorsitzende, Herr Renner, uns eine Homepage zusammengestellt, wir brauchten nur noch die Texte und Photos liefern, und schon war unser Internetauftritt perfekt.

Unser Hauptanliegen ist demnach, besonders die Thematik der massenhaft ausgesetzten, zugelaufenen oder auch frei lebenden Katzen, die bei den Menschen leider keinerlei Lobby haben, in den Vordergrund zu stellen und über unsere Homepage bekannt zu machen. Diese Katzen sind den meisten Menschen einfach nur lästig und sie wollen sie so schnell wie möglich wieder loswerden. Wieder anderen Menschen ist diese Thematik überhaupt nicht bewusst, da sie sich meistens im Verborgenen abspielt, auf Bauernhöfen, in der Nähe von Häusern in ländlichen Gegenden, auf Friedhöfen oder aber auch einfach mitten in der Stadt. Oft halten sich Menschen auch Katzen wegen der Mäuse und Ratten, weigern sich aber, sich um sie zu kümmern, da es Katzen massenhaft gibt und sie vielen Menschen daher anscheinend nichts wert sind. Aber gerade dazu sind sie laut Tierschutzgesetz verpflichtet. Ein Tierhalter hat sich um die artgerechte Betreuung, Versorgung und Unterbringung des von ihm gehaltenen Tieres zu kümmern.

So vermehren sich die Katzen unkontrolliert und niemand kümmert sich um sie. Die Folge sind Krankheiten, ein von Angst, Misstrauen und Hunger geplagtes Leben auf der Straße. Entgegen der allgemeinen Meinung können sich Katzen in unseren heutigen Großstädten nicht alleine ernähren und artgerecht leben und sind auf menschliche Hilfe unbedingt angewiesen, alles andere ist einfach eine faule Ausrede, um sich nicht weiter mit diesem Thema befassen zu müssen und die Verantwortung von sich zu schieben.

Glück haben die Katzen, die durch den Tierschutz aufgefangen, kastriert und anschließend an betreute Futterstellen wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückgesetzt werden. Für sie die beste Lösung, denn die meisten von ihnen sind mit den Menschen nicht sozialisiert und  demnach nicht in menschliche Obhut zu vermitteln.

Und dennoch sind auch unter diesen Katzen und Katern immer ein paar, die doch noch zu vermitteln sind, und genau diese Vermittlung wollen meine Mutter und ich durch unsere Homepage nun in die Tat umsetzen. Wir hoffen, dass sich auf diesem Wege für die hier vorgestellten Katzen, die vor der Betreuung durch uns ein nicht immer einfaches Leben hatten, nun doch noch liebevolle „Dosenöffner“ finden, die sie ihre Vergangenheit schnell vergessen lassen.

Wir hatten im Laufe der Jahre jedoch nicht nur Katzen, alles fing 1971 mit zwei Wellensittchen an, die wir auch viele Jahre danach noch hatten. Bis letztes Jahr hatten wir insgesamt 21 Jahre lang Meerschweinchen, natürlich verschiedene Generationen, sibirische Zwerghamster sowie Hausmäuse. Photos von unseren jeweiligen Hausgenossen sind auf dieser Homepage eingestellt. Damit möchten wir nur deutlich machen, dass wir nicht nur Katzen, sondern eigentlich alle Tiere lieben, im Tierschutz sind wir halt nur zufällig im Katzenschutz „hängengeblieben“.

Zur unserer Person:

Ich bin Jahrgang 1972, habe eine Ausbildung als Rechtsanwalts- und Notarfachgehilfin gemacht und habe vor meiner jetzigen Anstellung als Vertriebsleitungsassistentin als Sekretärin und Übersetzerin gearbeitet. Meine Fremdsprachenausbildung in Englisch und Französisch ist abgeschlossen. Derzeit bilde mich durch ein Fernstudium und Fortbildungsmaßnahmen in diversen Bereichen wie Recht, BWL und Controlling fort. Ich bin neben dem Katzenschutzbund auch noch Mitglied bei „Mensch und Tier“ sowie „Bund Deutscher Tierfreunde e.V. Außerdem bin ich beim IFAW (International Fund for Animal Wellfare) registriert.
Meine Mutter ist Jahrgang 1942 und arbeitete vor meiner Geburt als Einzelhandelskauffrau, beim Arbeitsamt sowie bei einer Krankenkasse. Auch heute hat sie sich noch nicht zur Ruhe gesetzt und arbeitet dreimal pro Woche halbtags. Sie spendet jedes Jahr für einen regionalen Tierschutzverein und ist Mitglied bei Proanimale für Tiere in Not e.V.