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Über den Regenbogen
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Über den Regenbogen gingen folgende Tiere:
Fritzchen
Auf Fritzis Schicksal wurden wir durch einen befreundeten Tierschutzverein aufmerksam. Er war damals bereits 13 Jahre alt und blind und befand sich mit seinem etwas jüngeren Bruder in der Pflegestelle. Dieser war jedoch nicht blind und brauchte Freigang, so wurde er anderweitig vermittelt. Fritzi wurde zuerst übereilt an ein junges Paar vermittelt, die meinten, er sei genau der richtige Kater für sie, obwohl er wegen seiner Blindheit nicht ganz unproblematisch im Verhalten war. Nach 6 Wochen gab das junge Paar ihn wieder ab, da sie nicht mit seinen „Macken“ klarkamen. Nun kam er also doch zu uns und hielt uns auf Trapp mit seinen „Macken“, die sich vor allem in lautstarken, sehr langen Rufen und Trotzanfällen, wenn etwas nicht so ging, wie er es wollte, äußerten,. Er lebte noch 2 Jahre bei uns, bis er krank wurde, eine schwere OP überlebte und schließlich mit 15 Jahren friedlich einschlief.
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Susi und Sammy
Susi kam im Herbst 1994 zu uns, sie war Bekannten zugelaufen und natürlich vermisste sie niemand. Wie auf dem Photo zu sehen ist, war sie eine ausgesprochen hübsche schwarze Katzendame mit „Modellfigur“. Sie bestand jedoch auf ihren Freigang, nachts war sie unterwegs und stand morgens wieder artig vor der Tür. Sie war lieb, anhänglich und schlief sich tags über so richtig aus. 4 ½ Jahre später fiel sie leider einem Auto zum Opfer, sie wurde jedoch gefunden und bekam ein anständiges Begräbnis. Sammy kam im Sommer 1994 gleichfalls über einen befreundeten Tierschutzverein zu uns, dort kam er nicht mit den anderen Katzen zurecht und wurde regelrecht gemoppt, dass Ergebnis davon waren Frustfressen und Übergewicht. Bei uns fühlte er sich wohl, wurde zum Weltmeister-Schmuser und verstand sich sehr gut mit Susi, so richtig abgenommen hat er jedoch nie, obwohl wir auf seinen Futterkonsum achteten. Mit 11 Jahren erlag er schließlich einer Tumorerkrankung.
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Tessa
Tessa lief uns nur eine Woche, nachdem Susi überfahren wurde, zu. Es hört sich vielleicht komisch an, dass uns immer so viele Katzen zugelaufen sind, aber irgendwie scheinen es verwaiste Katzen zu merken, wo sie gut unterkommen. Tessa war zu dem Zeitpunkt ca. 8 Monate alt, sie musste schon länger unterwegs gewesen sein, da sie nach der Erstversorgung durch den Tierarzt erst einmal einen Schwächeanfall erlitt. Danach entwickelte sie sich jedoch sehr gut, sie war sehr lieb, konnte aber manchmal auch ganz schon launisch sein. Anfang 2006 erlang sie mit nur 6 ½ Jahren einer Bluterkrankung.
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Lena
Lena hatten wir vom Katzenschutzbund aus einem Notfall übernommen. Sie war bei einer Dame mit vielen anderen Katzen in einer Wohnung, u. a. waren auch noch ihre Geschwister dabei. Der Katzenschutzbund half in diesem Notfall, einige der vielen Katzen in gute Hände zu vermitteln, einige wenige blieben bei der Dame. So kam Lena zu uns, seit der Geburt fehlte ihr rechtes Hinterpfötchen, was ihr aber keine großen Probleme bereitete. Sie lebte sich sehr schnell bei uns ein, Anfang diesen Jahres jedoch wurde sie aus unerklärlichen Gründen von einem Tag auf den anderen schwer krank und musste sofort eingeschläfert werden. Was die Tierärztin bei der Routineuntersuchung feststellen konnte, war ein kompletter Stoffwechselzusammenbruch. Sie wurde nur 9 Monate alt, dazu muss noch erwähnt werden, dass sie vermutlich das Ergebnis einer nicht beabsichtigten Inzucht war.
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Meerifamilie
Unsere ersten Meerschweinchen, 1984/1985. Die Meerschweinmutter Bommel hatten wir schon mit Untermietern bekommen. Eines der drei Kleinen behielten wir zusammen mit der Mutter und die beiden Geschwister wurden in gute Hände in die Verwandtschaft vermittelt. Sie waren sehr lieb und ganz zahm.
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Pucki und Pipsi
Sie waren ein Zweierpack unserer Wellensittiche, die wirklich sehr unterhaltsame und schöne Vögel sind, die man schnell handzahm bekommen kann, wenn man sich eingehend mit ihnen beschäftigt.
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Ana & Daisy
Die beiden Meeridamen wurden im Sommer 1992 von Privatpersonen abgegeben. Da man Meerschweinchen ja bekanntlich nicht alleine halten soll, lebten sie natürlich auch bei uns zusammen. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass die große stabile Rosettendame Ana sehr dominant war und die zarte Angora-Dame Daisy sich überhaupt nicht frei bewegen und fressen konnte. Wir mussten sie trennen, und siehe da, alleine waren beide viel glücklicher und blühten regelrecht auf. Beide waren sehr zahm, reagieren beim Auslauf auf Zuruf und liebten es, mit uns auf dem Sofa zu sitzen. Meeriexperten hören das zwar nicht so gerne, da sie die Meinung vertreten, so ein Leben sei für Meeris nicht artgerecht, unsere beiden Damen fühlten sich jedoch wirklich sichtlich wohl. Ana wurde 4 Jahre alt (Meerilähmung), die zierliche Daisy schaffte es sogar bis auf 7 Jahre (Tumorerkrankung).
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Alfred
War eine Turbomaus, die wir 1988 von Freunden übernommen haben. Diese kleinen Hausmäuse sind wirklich putzige Kerlchen, unsere Katzen hätten heutzutage sicherlich Gefallen an dieser Turbomaus gefunden.
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Mable & Bonny
Zwar raten Nagerexperten davon ab, Zwergkaninchen und Meeris zusammen zu halten, da ihnen unter diesen Umständen die Artgenossen fehlen und sie somit kein artgerechtes Leben führen können. Da stimmen wir zu, wie man aber auf diesem Photo sehen kann, liebten diese beiden sich sehr, es gibt halt auch immer mal Ausnahmen. Mable holten wir Ende der 80er Jahre aus einem Tierheim.
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Snoopy
war eine Kreuzung zwischen Wildkaninchen und Zwergkaninchen und endete, wie sooft, als Notfall in einem Zooshop, weil ihn keiner haben wollte. So kam er zu uns, nachdem Mable gestorben war, er wurde 7 Jahre alt.
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